Einige haben vielleicht den Spiegel Artikel vom 16.06.2011 über polyphasischen Schlaf gelesen (Link). Viele sind wohl auch nur deshalb auf diesen Blog gekommen. Nun möchte ich aber ein paar Sachen zu dem Machwerk loswerden. Ich gehe einfach den Text durch und zitiere ein paar Stellen, gefolgt von einem Kommentar und am Ende einem Fazit.
Es ist ist anzumerken, dass meine Beurteilung nicht nur auf meiner Meinung beruht, sondern ich zwei weitere Personen, die beide längere Zeit polyphasisch geschlafen haben, gefragt habe und beide zu dem gleichen Schluss kamen.
Da hat sich also ein fudder.de Mitarbeiter an den Uberman gewagt und folgendes kam dabei raus:
"Ärzte sagen, dass man für die Umstellung bis zu drei Wochen braucht."
Welcher Arzt hat das denn gesagt? Da hat wohl jemand Claudio Stampi gelesen und gleich mal die Quelle verschwiegen. Oder etwa sogar meinen Blog? Ich will mal nichts unterstellen, aber man muss wissen, dass sich so gut wie kein Arzt bis jetzt in wissenschaftlicher Weise dem polyphasischen Schlaf gewidmet hat. Der einzige wäre Claudio Stampi und die Ärzte die damals Buckminster Fuller überwacht haben. Die sind nun alle nicht mehr, wen hat er also gefragt? Scheinbar haben es ja sogar mehrere gesagt. Eine herrschende Lehre in der Medizin, dass die Poly Adaption bis zu drei Wochen dauert, gibt es nicht.
"Ich wähle die harte Tour und gebe mir eine Woche bei laufendem Uni-Alltag."
Schon hier fängt der Text an lächerlich zu werden. Die Adaption dauert nunmal einige Zeit und da kann man auch mit Mühen und Wollen nichts dran ändern. Der Student entscheidet aber für sich, er brauche nur eine Woche und das ist Blödsinn.
"Und tatsächlich: Irgendwann ist der Schlafbeat in meinem Körper. Nach Tag drei hört die ständige Müdigkeit auf. Nach Tag Vier werde ich schon automatisch nach 20 Minuten wach."
Ich kann ja verstehen, dass er anfangs Einschlafschwierigkeiten hatte und bis hierhin mag das auch alles so passiert sein, aber dann nach Tag drei hört die Müdigkeit auf? Nach Tag vier wird er automatisch wach? Wohl ein geborener Übermensch oder jemand, der ab hier anfängt zu schwindeln. Das man auch schon in der ersten Woche bei zwei oder drei Naps von alleine aufwacht, kann passieren, hat aber mit Adaption noch nichts zu tun und klappt erst recht nicht bei jedem Nap.
Zu seiner Verteidigung muss man sagen, auf seinem Blog sagt er in einem Video, dass er noch nicht ganz angepasst ist. In dem Spiegel Artikel nimmt er es aber nicht so genau.
"Um 23 Uhr steht ein Nap an. Ich drücke meinem Kumpel Drösel mein Bier in die Hand, sage "Halt mal kurz" und ziehe die Schlafbrille über. Mitten im Tumult penne ich ein."
Dass jemand, der vollständig an den Uberman angepasst ist (3 Wochen+), auch bei Lautstärke einschlafen kann, entspricht der Realität. Aber dass jemand, der zuvor Alkohol! (Den Schlafkiller Nummer eins) getrunken hat und erst eine Woche Uberman schläft, das schaffen soll, ist absoluter Humbuk. Derzeit geht man davon aus, dass die entscheidene Schlafphase für den polyphasischen Schlaf der REM Schlaf ist. Genau auf diesen nimmt Alkohol einen sehr negativen Einfluss.
"In diesem Moment, als ich vom Augustinerplatz zurückkomme, merke ich erstmals, dass irgendwas nicht richtig sein kann. Erholung geht nicht in 20 Minuten. "
Geht schon, aber eben nicht, wenn man nicht wirklich polyphasisch schläft und erst recht nicht, wenn man sich besäuft.
"Das Wochenende verbringe ich komplett hinter meinem Schreibtisch, trotz perfektem Badesee-Wetter. Meine Freunde liegen ohne mich am Strand. Ich muss lernen. Muss arbeiten. Muss die To-Do-Liste abarbeiten."
An dieser Stelle merkt man, dass der Autor sich nicht gut mit der Thematik auseinander gesetzt hat. Er vermittelt ein Bild, dass polyphasische Schläfer nicht mehr ohne Arbeit können und nur noch von und durch sie leben. Ich gehe davon aus, dass er sich die Unsrigen auch genau so vorstellt. Da hat er sich scheinbar den Teil mit der To-Do-Liste durchgelesen und wusste es nicht besser in den Text unterzubringen. Die To-Do-Liste dient natürlich nur für Fälle, wenn man nicht weiß was man tun kann und stellt keine sklavische Bindung dar.
Ich selbst verbringe die größte Zeit der Anpassung an der frischen Luft, gehe spazieren und entspanne in der Natur. Das hält einen wach und nicht etwa das Lernen von Vokablen wie der Herr Student es beschreibt.
"Der Schlafrhythmus macht das Ausgehen schwierig und alles Aktive unmöglich. Ich kann mir nichts anderes mehr vorstellen, als die Wachphasen mit Lernen zu füllen."
Ich denke das meiste habe ich bereits gesagt. In der Realität ist es vielmehr umgekehrt, Aktivitäten gut- Lernen schlecht; obwohl es natürlich auch geht, aber nunmal nicht besser als Aktivitäten an der frischen Luft.
"Der Uberman hat für mich nicht funktioniert. Ein Teufelskreis setzte ein: Sport, Ausgehen, Freunde treffen, all das konnte ich nicht machen, weil ich dafür zu müde war."
Seltsam, da war er zu müde und das obwohl er schon am fünften Tag seine Anpassung bewältigt hatte. So verstrickt man sich. Es ist richtig, dass Sport nicht so gut funktioniert, wenn man polyphasisch Schläft, aber das betrifft Leistungs- und Kraftsport.
In seinem Artikel bei fudder.de (Link) schreibt er dann noch folgendes:
"Die ersten drei Tage waren schrecklich. Mein Körper fühlte sich dumpf an, abgenutzt und fiebrig."
Die ersten drei Tage hab ich eigentlich immer als recht angenehm empfunden, erst danach ging es bergab. Komisch.
"Nichts, was Körper und Geist kaputt macht, lohnt den Aufwand um ECTS-Punkte, Sitzscheine, Hausarbeiten, Praktika und Überstundenboni."
Da hat der Mann recht, sowas sollte man bleiben lassen. Nur macht polyphasischer Schlaf den Körper und Geist nach derzeitigem Kenntnisstand eben nicht kaputt. Aber woher soll man wissen wie es sich anfühlt, wenn man es selbst nicht gemacht hat.
Fazit:
Meiner Meinung nach hat sich da jemand halbherzig an ein Projekt gewagt, dass eine Nummer zu groß für ihn war. Er ist wahrscheinlich nach ein paar Tagen gescheitert und wollte nun sein Geld aber trotzdem bekommen. Deshalb hat er sich den Rest ausgedacht und dabei schlecht recherchiert und sich dadurch entlarvt. So oder so wären zwei Wochen unter allen Umständen zu kurz um eine qualifizierte Meinung über polyphasischen Schlaf abgeben zu können, aber das sei mal dahingestellt.
Am Schluss kommt der Artikel zu einem allzu passenden Ende. Polyphasischer Schlaft funktioniert, ist aber Mist, man sollte bei dem normalen Schlaf bleiben, sonst geht Körper und Geist kaputt und man hat keine Freizeit mehr. Ja da sind alle glücklich und die Kinder können beruhigt schlafen. Inszenierung pur.
"Aber diese Leistung – das habe ich nun nach zwei Wochen ohne Erholung gemerkt – schmeckt nur noch dann, wenn man sie mit Entspannung in einen Kontrast setzen kann."
Das ist Ansichtssache, sechs Naps am Tag empfinde ich als sehr große Erholung. Ein Spieleabend mit Freunden und Famile, schaffende Kunst, wissenschaftlich arbeiten. Das alles und vieles mehr sind für mich Erholung und alles mit polyphasischem Schlaf machbar. Manches auch nur dadurch, weil man erst so die Zeit dafür hat.
Ich denke aus diesem Grund ist polyphasischer Schlaf ein Werkzeug der großen Macher der Weltgeschichte. Solche arbeiten der Arbeit wegen und für ein höheres Ziel und nicht etwa für Geld oder gute Noten. Und dafür ist der polyphasische Schlaf gedacht, das hat unser Student nicht verstanden.
Weitere Infos darüber wie polyphasischer Schlaf funktioniert gibs hier:
Polyphasischer Schlaf - Howto - Übersicht
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Wer kennt solche Anzeigen nicht, sie nerven und verlocken unzählige naive Menschen ihr Geld zu verzocken.
Das gehört zwar nicht wirklich auf diesen Blog, aber das Thema beschäftigt mich schon lange und die mangelnde Logik (Lehre des vernünftigen (Schluss-)Folgerns) vieler Zeitgenossen ist erschütternd. Man kann es vielleicht auch so sehen, dass zur persönlichen Entwicklung auch gehört, dass man Betrug erkennt, seine eigene Gier beherrscht und nicht auf Kosten der Vernunft außer Kontrolle geraten lässt. Auch muss ein denkender Mensch in der Lage sein, seine eigene Ignoranz und die der Masse zu überwinden und tiefgreifende Fragen zu stellen, um der Wahrheit - nicht einer herbeigewünschten, sondern einer durch Logik erstrittenen - möglichst nahe zu kommen. Es gilt zu lernen das primitive und beschränkte Denken zu verlassen und unvoreingenommen und objektiv mit Hilfe der Vernunft, unabhängig von Autorität und Masse der Andersdenkenden, nach der Lösung jedes einzelnen Problems zu forschen.
Die Situation ist die Folgende: Unzählige billige Internetpräsenzen und Youtube Videos preisen den ganz einfachen, sicheren und legalen Weg an im Internet Geld zu machen. Dazu stellen sie ein System vor, bei dem man in online Casinos Roulette spielt und einen Chip ( beispielsweise 1$) auf eine Farbe setzt. Verliert man so verdoppelt man seinen Einsatz. Verliert man wieder verdoppelt man erneut.
Die Idee:
Gewinnt man in der ersten Runde hat mein einen 1$ gewonnen
Gewinnt man in der zweiten Runde hat man auch einen 1$ gewonnen, denn in der ersten verliert man seinen Einsatz, also einen Dollar. In der zweiten setzt man das Doppelte also 2$. Man gewinnt das Doppelte also 4$. Der Einsatz war 1$+2$, also 3$ Einsatz und 4$ Gewinn, macht 1$ Reingewinn.
Das gleiche gilt auch, wenn man in späteren Runden gewinnt, wenn z.B. 5mal die falsche Farbe kommt und danach die richtige:
Einsatz: 1$+2$+4$+8$+16$+32$=63$ ,
Einsatz in der letzten Runde: 32$, also 64$ Gewinn
->; Reingewinn: 1$
Klingt logisch. Warum es in der Praxis nicht funktioniert werden wir unten sehen.
Das System heißt übrigens Martingale (Martingalespiel) und ist so alt wie Roulette selbst (eigentlich sogar älter). Diese kleingeistigen Abzocker haben es sich nicht selbst ausgedacht (Wär aber auch keine große Leistung).
Aber zuerst versuchen wir, mit reiner Logik zu erkennen, warum das System einen Haken haben muss.
Sokrates löste solche Probleme mit nur einer Frage: CUI BONO- Wer profitiert?
Das ist genau der richtige Ansatz. Wir können uns in unserem Fall konkrete Fragen der gleichen Architektur stellen.
Der logische Schluss ist einfach und alle Fragen haben das gleiche Ergebnis. Das "System" kann nicht funktionieren. Ohne von Mathematik und Spieltheorie oder von Zufallsgeneratoren einen Funken Ahnung zu haben, MUSS man schon zu diesem richtigen Ergebnis kommen.
Wenn man sich intensiv damit beschäftigen möchte, kann man das ganze auch mathematisch beweisen. Das Einzige was man nicht kann, ist zu beweisen, dass es funktioniert- denn das widerspräche nicht nur der Logik, sondern auch der Mathematik. Vielleicht mag bei dem einen oder anderen, wahrscheinlich auch sehr vielen, trotzdem der Eindruck entstehen, "es müsse" funktionieren. Über diese fehlerhafte Logik - oder nennen wir es besser Intuition muss man in Anbetracht des Ergebnisses oben und der allgemein bekannten Schwäche des menschlichen Verstandes, sich täuschen zu lassen, hinwegsehen. Wem das nicht reicht, dem dient die folgende mathematische Erklärung:
Zuerst muss man sich klar machen, dass es bei Roulette keine 50%/50% Chance zwischen Rot und Schwarz gibt, sondern nur 48.6% / 48.6% , denn es gibt 37 Zahlen, davon eine Null (französische Roulette, zwei im amerikanischen) , also 36 Farben, 18 Rot / 18 Schwarz – Chance für Rot = (18/37)= 48.6% , gleiches für Schwarz.
Die Bank gewinnt also schon mal zu ~51.4% bei jedem Einsatz.
Der Hausvorteil liegt damit bei 51.4%-48.6% = ~2.8%
Bei jedem einzelnen Einsatz gewinnt die Bank ca. 2.8% dieses Einsatzes, ob Martingale oder nicht, das trifft immer zu.
Nun eine Rechnung bezogen auf Martingale, ich bediene mich dazu der Beispielrechnung von Wikipedia:
Annahmen:
Die Wahrscheinlichkeit, ein einzelnes Spiel zu verlieren, beträgt 19/37 = 51 %.
Die Wahrscheinlichkeit 12 Spiele in Folge zu verlieren:
(19/37)^12 = 0,0336 % (d. h. ca. 1 : 2974)
Entsprechend beträgt die Wahrscheinlichkeit, eine Martingale mit Gewinn zu beenden:
1 – (19/37)^12 = 99,9664 %.
Aber: Im Falle des glücklichen Abschlusses gewinnt der Spieler gerade nur 10 €, während er im Falle eines Verlustes 40.950 € verliert (nämlich 10 + 20 + 40 +...+ 20.480 = 40.950).
Nun man gewinnt also zu 99,9664% 10€ und zu 0.0336% verliert man 40.950€.
Erwartungswert: (99,9664%*10)- (0.0336%*40.950€)= 9.99664 – 13.7592 = -3.763€ (pro Serie)
Dieser Wert gilt für die ganze Serie von 12 Spielen. Wir teilen ihn also durch 12 und erhalten: -0.313€, dies entspricht unseren 2,8% Hausvorteil ( Mathematisch ist der Schritt nicht ganz exakt). Das Casino gewinnt also bei jedem Einsatz von 10€; 31cent bzw. 28cent wenn wir Mathematisch genau sind.
Folgendes muss beachtet werden.
Um nun auch die letzte Frage vollständig zu beantworten:
Was könnten diese Leute davon haben ein fehlerhaftes System zu veröffentlichen und sogar Werbeanzeigen zu bezahlen um darauf aufmerksam zu machen?
Diese Menschen sind als Affiliate für die Casinos angestellt, das heißt, sie werben neue Spieler und bekommen dafür eine Provision vom Casino. Dass der Spieler immer verlieren wird, stört nicht,
denn meistens gibt es nur einen fixen Betrag im Moment der ersten Einzahlung ( Deshalb raten sie einem auch mindestens 50$ oder 75$ einzuzahlen- denn nur für Echtgeldspieler gib es Provision) .
Dabei gewinnt auch das Casino, und deshalb ist es nicht interessiert so etwas zu unterbinden.
Zu einzelnen Argumenten:
"Online kann einem kein Croupier auf den Monitor gucken, also kann nicht verhindert werden, dass das System angewandt wird."
Das ist auch unnötig, weil das "System" nicht funktioniert. Gehen Sie mal in ein live Casino und setzen demonstrativ nach Martingale oder fragen sie direkt, ob Ihr "System" erlaubt ist; der Croupier wird sie anlächeln, Ihnen den besten Stuhl zurecht machen und hoffen, dass Sie viel Geld mitgebracht haben und lange auf das System vertrauen. Wenn die Casinos überwachen wollten, könnten sie das auch an Ihrem heimischen PC, schließlich sieht das Casino auch die Einsätze und alles was Sie sehen und machen.
"Das System funktioniert nur bei ausgewählten Casinos."
Das ist quatsch. Alle Casinos haben einen unabhängig geprüften und ständig überwachten RNG-Random Number Generator ( Zufallszahlengenerator ). Jede Abnormalität würde statistisch erkannt und behoben werden. Casinos verwenden sehr viel Geld darauf zuverlässige und 100% zufällige Generatoren zu haben. Diese unterliegen nicht den Schwächen eines Pseudo-Zufallsgenerators, sondern arbeiten mit echten Zufallszahlen generiert aus nuklearem Zerfall, thermischem oder kosmischem Rauschen oder anderen geeigneten Quellen.
Der eigentliche Grund für diese Aussage ist, dass diese Leute natürlich nicht bei allen Casinos Affiliate sind und leer ausgehen würden, wenn der Spieler sich bei einem anderen Casino anmeldet.
Das gilt auch schon, wenn man nicht den angegebenen Link verwendet, denn ohne den kann das Casino den Spieler nicht dem Affiliate zuordnen.
"Aber man kann das System doch im Spielgeld Modus testen!"
Es unwahrscheinlich schnell festzustellen, dass das System nicht funktioniert, da ein kleiner Gewinn häufiger auftritt, als ein großer Verlust. Dazu kommt, dass Spielgeldtische meist höhere Tischlimits haben und der Spieler mit größerem Kapital spielt. Die meisten dumm Gläubigen werden sich sowieso nicht lange am Spieltisch aufhalten und meinen schon nach zehn Runden erkennen zu können, dass das System funktioniert. Wer wirklich hunderte Spiele spielt, der wird auch dort alles verlieren.
Zitat Wikipedia: "Gerade in dem Umstand, dass ein Martingale-Spieler relativ häufig kleine Gewinne erzielt und auf den sicher eintretenden Totalverlust eine geraume Zeit warten muss, liegt die Erklärung für das Phänomen des sprichwörtlichen Anfängerglücks."
Andere Systeme funktionieren natürlich genau so wenig, namentlich:
Montante Américaine
Montante Hollandaise
Progression d’Alembert
Fitzroy-System
Parolispiel
Marsch / Permanenzen
Zwei-Drittel-Gesetz
Auch wenn man andere Systeme findet, oder sich welche ausdenkt sollte man immer Einstein im Hinterkopf behalten. Dieser hatte sich auch mit Roulette beschäftigt und kam zu dem Schluss:
"Man kann beim Roulette nur gewinnen, wenn man die Jetons klaut, während der Croupier wegsieht."
Um es auf den Punkt zu bringen: Kein Roulette System funktioniert!
Fazit
Geld gibt es nie umsonst. Auch im Internet muss man für Geld arbeiten, mal ausgenommen, man betreibt eine Abzockseite oder ein Online Casino. Und für Roulette gibt es kein funktionierendes System, und wird es auch niemals geben. Weiterführende Information: wizardofodds.com
Ein paar Beispiele für diese Abzockseiten:
http://www.schlau-geld-verdienen.com
http://geld-verdienen-einfach.info
http://www.online-roulette-gewinnen.com
http://www.im-moment.info/wohlstandgeldsystem.htm
http://schnellgeldverdienen.net
http://www.100eurojedestunde.com
http://www.schlauheit2010.com
http://www.adlermethode.net
http://www.roulette-trick.eu
http://www.geldgeheimnis.com
http://geldplansystem.com
http://www.onlinecashmethod.com
http://www.relaxedroulette.com
http://www.123cashforyou.com
http://geldpoli.webs.com
http://webmaster-report.org
http://www.revolutionarymoneysystem.com/10498521/
http://www.der-insider.info
http://www.350euro.com
http://haus24-de.webs.com/
http://www.derschnellsteprofit.com/
http://web.geld-sommer.com/
http://www.fabian-faber-26.com/ (Spammails mit Vor- und Zuname)
http://www.malte-informiert.com/ (Spammails mit Vor- und Zuname)
http://www.der-geldesel.de/
http://www.andreas-abel.net/ ( Hat schon angegeben wann er seine Seite vom Netz nimmt, Wohl Angst?)
http://geldeasy.com/
http://olikohle.com/ geile-geld-schleuder
http://cash-lifestyle.com/
http://geldkariereonline.webs.com/
http://derreichesack.rms-recruiting.info/
http://www.geldstrategien.com/
Das gleiche gibs auch mit der Börse (Forex) mit Ebooks, Flirtseiten und natürlich den guten alten Schneeballsysteme, alles der gleiche Sumpf.
z.B:
http://www.derreichesack.com
http://www.geldverdieneniminternet24.com (danke an den Spambot der nen Kommentar hitnerlassen hat.)
http://www.bastisbumsblog.com ( Dummfang der Prebyte Media GmbH, für kostenpflichtige "Partnersuchbörsen/ Pornoseiten".)
http://www.michisbumstipps.com/ (Spiegel von der gleichen Seite.)
Zitat von Webuation: "Phishing / Betrug / Malware
Die Site ist ein Fake und Betrug und gehört einer Dachgessellschaft, in den USA, welche weltweit verschiedene Poronoseiten anpreisst. Dazu ist die Site auch noch extrem primitv aufgebaut, was ein privaten Blog vortäuschen soll.
Die Mädchen bzw. Frauen, welche angeblich in den Seiten Flirtfever, etc. angpreisst werden, sind alles proffessionelle Aufnahmen, welche von den verschiedene Sites der Firma online gestellt werden. 99,99 % der Frauen auf den Seiten existieren nicht unter den angebene Orten. Vereinzelt trift man auf "professionelle" Frauen, welche die Platform, für die Anpreisung Ihrer "Dienstleitung" verwenden. Das ganze dient nur dazu zu suggerieren, das man hier leicht an Frauen herankommt.
Nun den, wer's glaubt, wird ..."
Aufklärungsseiten:
http://www.manusblog.de
http://abzocknews.blogspot.com
Hilfreich ist auch das kostenlose Firefox Addon Web of Trust WOT
So erkennt man schnell was man von einer Seite zu halten hat.
PS: Man darf Roulette und dergleichen nicht mit Spielen wie Poker vergleichen, die wirklich Spielkönnen involvieren. Wer den Unterschied nicht erkennt dem hilft nur Google und Köpfchen einschalten.
Das ganze ist natürlich Illegal. Nicht unbedingt für den Spieler, aber für den Betreiber solcher Seiten ( Die Abzockseiten, nicht die Casinos) Derzeit wetzen sich schon unzählige Anwälte die Zähne, denn diese Seiten haben eins gemeinsam: Sie verstoßen gegen die Impressumspflicht, sie bewerben (illegales) Glücksspiel. Das wird dann primär wegen Wettbewerbsverstoß und Betrug gemäß §263 StGB (Genauer: Provisionsbetrug, wegen der Selbstschädigung des Opfers, i.V.m. Drittbereicherungsabsicht und mittelbarer Selbstbereicherung).
Also sollte niemand auf die Idee kommen sich auch eine solche Seite zu basteln und kräftig abzusahnen. Was man dagegen tun kann: immer wenn man eine Anzeige bei Google usw. von solchen Leuten sieht, einfach mal draufklicken, Werbung ist teuer.
Nachtrag:
Auf einer dieser Seiten habe ich nun diese gesetzliche Warnung gelesen:
"Die Wirksamkeit des Systems ist langfristig nicht garantiert, genauso wenig wie das Logo "Zur besten Methode 2010 gewählt" und der mathematische Beweis, die rein fiktiv sind. Weder die Internetseite "Methode2010.com" noch die Administratoren bzw. die Personen, die Kommentare hinterlassen, können für Gewinne oder Verluste der Spieler zur Verantwortung gezogen werden."
Also sowohl das tolle Logo, als auch die mathematischen Beweise sind frei erfunden, wen wunderts. Und das System garantiert keinen langfristigen Gewinn, ich dachte genau das ist das Ziel? Sehr interessant. Andere Seiten haben sogar einen Disclaimer, dass sie nicht sofort verklagt werden wollen, sondern man bitte erst Kontakt aufnehmen soll. Alle diese Warnungen und Disclaimer sind rechtlich völlig sinnlos und können eher vor Gericht dazu verwendet werden um dem Täter den Vorsatz nachzuweisen.
Wer noch andere Abzockseiten kennt, oder eine Anmerkung/ Kritik loswerden möchte, ist herzlich zu einem Kommentar eingeladen.
PS: Das Video hier hat mich in diesem Zusammenhang reichlich zum schmunzeln gebracht:
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Das gehört zwar nicht wirklich auf diesen Blog, aber das Thema beschäftigt mich schon lange und die mangelnde Logik (Lehre des vernünftigen (Schluss-)Folgerns) vieler Zeitgenossen ist erschütternd. Man kann es vielleicht auch so sehen, dass zur persönlichen Entwicklung auch gehört, dass man Betrug erkennt, seine eigene Gier beherrscht und nicht auf Kosten der Vernunft außer Kontrolle geraten lässt. Auch muss ein denkender Mensch in der Lage sein, seine eigene Ignoranz und die der Masse zu überwinden und tiefgreifende Fragen zu stellen, um der Wahrheit - nicht einer herbeigewünschten, sondern einer durch Logik erstrittenen - möglichst nahe zu kommen. Es gilt zu lernen das primitive und beschränkte Denken zu verlassen und unvoreingenommen und objektiv mit Hilfe der Vernunft, unabhängig von Autorität und Masse der Andersdenkenden, nach der Lösung jedes einzelnen Problems zu forschen.
Die Situation ist die Folgende: Unzählige billige Internetpräsenzen und Youtube Videos preisen den ganz einfachen, sicheren und legalen Weg an im Internet Geld zu machen. Dazu stellen sie ein System vor, bei dem man in online Casinos Roulette spielt und einen Chip ( beispielsweise 1$) auf eine Farbe setzt. Verliert man so verdoppelt man seinen Einsatz. Verliert man wieder verdoppelt man erneut.
Die Idee:
Gewinnt man in der ersten Runde hat mein einen 1$ gewonnen
Gewinnt man in der zweiten Runde hat man auch einen 1$ gewonnen, denn in der ersten verliert man seinen Einsatz, also einen Dollar. In der zweiten setzt man das Doppelte also 2$. Man gewinnt das Doppelte also 4$. Der Einsatz war 1$+2$, also 3$ Einsatz und 4$ Gewinn, macht 1$ Reingewinn.
Das gleiche gilt auch, wenn man in späteren Runden gewinnt, wenn z.B. 5mal die falsche Farbe kommt und danach die richtige:
Einsatz: 1$+2$+4$+8$+16$+32$=63$ ,
Einsatz in der letzten Runde: 32$, also 64$ Gewinn
->; Reingewinn: 1$
Klingt logisch. Warum es in der Praxis nicht funktioniert werden wir unten sehen.
Das System heißt übrigens Martingale (Martingalespiel) und ist so alt wie Roulette selbst (eigentlich sogar älter). Diese kleingeistigen Abzocker haben es sich nicht selbst ausgedacht (Wär aber auch keine große Leistung).
Aber zuerst versuchen wir, mit reiner Logik zu erkennen, warum das System einen Haken haben muss.
Sokrates löste solche Probleme mit nur einer Frage: CUI BONO- Wer profitiert?
Das ist genau der richtige Ansatz. Wir können uns in unserem Fall konkrete Fragen der gleichen Architektur stellen.
- Warum existieren diese Casinos, wenn sie so leicht abgezockt werden können?
- Warum ändern die Casinos nichts daran, dass solche System funktionieren?
- Warum sollte das System verraten werden wenn es wirklich funktioniert?
- Warum programmiert nicht jemand einen Bot der ein so primitives Spiel durchspielt und macht Millionen damit?
- Was könnten diese Leute davon haben ein fehlerhaftes System zu veröffentlichen und sogar Werbeanzeigen zu bezahlen um darauf aufmerksam zu machen?
Der logische Schluss ist einfach und alle Fragen haben das gleiche Ergebnis. Das "System" kann nicht funktionieren. Ohne von Mathematik und Spieltheorie oder von Zufallsgeneratoren einen Funken Ahnung zu haben, MUSS man schon zu diesem richtigen Ergebnis kommen.
Wenn man sich intensiv damit beschäftigen möchte, kann man das ganze auch mathematisch beweisen. Das Einzige was man nicht kann, ist zu beweisen, dass es funktioniert- denn das widerspräche nicht nur der Logik, sondern auch der Mathematik. Vielleicht mag bei dem einen oder anderen, wahrscheinlich auch sehr vielen, trotzdem der Eindruck entstehen, "es müsse" funktionieren. Über diese fehlerhafte Logik - oder nennen wir es besser Intuition muss man in Anbetracht des Ergebnisses oben und der allgemein bekannten Schwäche des menschlichen Verstandes, sich täuschen zu lassen, hinwegsehen. Wem das nicht reicht, dem dient die folgende mathematische Erklärung:
Zuerst muss man sich klar machen, dass es bei Roulette keine 50%/50% Chance zwischen Rot und Schwarz gibt, sondern nur 48.6% / 48.6% , denn es gibt 37 Zahlen, davon eine Null (französische Roulette, zwei im amerikanischen) , also 36 Farben, 18 Rot / 18 Schwarz – Chance für Rot = (18/37)= 48.6% , gleiches für Schwarz.
Die Bank gewinnt also schon mal zu ~51.4% bei jedem Einsatz.
Der Hausvorteil liegt damit bei 51.4%-48.6% = ~2.8%
Bei jedem einzelnen Einsatz gewinnt die Bank ca. 2.8% dieses Einsatzes, ob Martingale oder nicht, das trifft immer zu.
Nun eine Rechnung bezogen auf Martingale, ich bediene mich dazu der Beispielrechnung von Wikipedia:
Annahmen:
- Zéro bedeute Verlust
- Der Starteinsatz, ein „Stück“, betrage 10 €, nach Verlust werden nacheinander 20, 40, 80 € usw. gesetzt.
- Das von der Spielbank festgelegte Maximum betrage gerade 20.480 €, sodass die Martingale höchstens 12 Spiele umfassen kann. (Anm.d.V. In der Regel liegt das Tischlimit schon bei 12.000€ bei einem 10€ Min. Einsatz./ bei Online Casinos schon bei 1000€)
Die Wahrscheinlichkeit, ein einzelnes Spiel zu verlieren, beträgt 19/37 = 51 %.
Die Wahrscheinlichkeit 12 Spiele in Folge zu verlieren:
(19/37)^12 = 0,0336 % (d. h. ca. 1 : 2974)
Entsprechend beträgt die Wahrscheinlichkeit, eine Martingale mit Gewinn zu beenden:
1 – (19/37)^12 = 99,9664 %.
Aber: Im Falle des glücklichen Abschlusses gewinnt der Spieler gerade nur 10 €, während er im Falle eines Verlustes 40.950 € verliert (nämlich 10 + 20 + 40 +...+ 20.480 = 40.950).
Nun man gewinnt also zu 99,9664% 10€ und zu 0.0336% verliert man 40.950€.
Erwartungswert: (99,9664%*10)- (0.0336%*40.950€)= 9.99664 – 13.7592 = -3.763€ (pro Serie)
Dieser Wert gilt für die ganze Serie von 12 Spielen. Wir teilen ihn also durch 12 und erhalten: -0.313€, dies entspricht unseren 2,8% Hausvorteil ( Mathematisch ist der Schritt nicht ganz exakt). Das Casino gewinnt also bei jedem Einsatz von 10€; 31cent bzw. 28cent wenn wir Mathematisch genau sind.
Folgendes muss beachtet werden.
- Erstens liegt das Tischlimit in der Realität niedriger. Man stößt also früher an die Grenze, kann nicht mehr verdoppeln und verliert damit alles.
- Das Kapital ist in der Realität geringer. Am Beispiel unserer Abzocker soll man 50$-100$ einzahlen und mit 1$ spielen. Man kann also maximal 5 mal verdoppeln ( 6 mal setzen). Man verliert damit schon nach durchschnittlich 54 Spielen. Zu dieser Zeit hat man maximal 54$ verdient, sollte man immer schon beim ersten mal gewinnen. Man verliert aber sein gesamtes Kapital.
- Auch wenn es so aussieht, als könne man gewinnen, indem man früh genug aufhört, ist das ein Trugschluss. Auch beim ersten Spiel kann sechs mal die falsche Farbe/Zahl kommen. Der negative Erwartungswert von 2.8% gilt schon im ersten Spielt.
Um nun auch die letzte Frage vollständig zu beantworten:
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denn meistens gibt es nur einen fixen Betrag im Moment der ersten Einzahlung ( Deshalb raten sie einem auch mindestens 50$ oder 75$ einzuzahlen- denn nur für Echtgeldspieler gib es Provision) .
Dabei gewinnt auch das Casino, und deshalb ist es nicht interessiert so etwas zu unterbinden.
Zu einzelnen Argumenten:
"Online kann einem kein Croupier auf den Monitor gucken, also kann nicht verhindert werden, dass das System angewandt wird."
Das ist auch unnötig, weil das "System" nicht funktioniert. Gehen Sie mal in ein live Casino und setzen demonstrativ nach Martingale oder fragen sie direkt, ob Ihr "System" erlaubt ist; der Croupier wird sie anlächeln, Ihnen den besten Stuhl zurecht machen und hoffen, dass Sie viel Geld mitgebracht haben und lange auf das System vertrauen. Wenn die Casinos überwachen wollten, könnten sie das auch an Ihrem heimischen PC, schließlich sieht das Casino auch die Einsätze und alles was Sie sehen und machen.
"Das System funktioniert nur bei ausgewählten Casinos."
Das ist quatsch. Alle Casinos haben einen unabhängig geprüften und ständig überwachten RNG-Random Number Generator ( Zufallszahlengenerator ). Jede Abnormalität würde statistisch erkannt und behoben werden. Casinos verwenden sehr viel Geld darauf zuverlässige und 100% zufällige Generatoren zu haben. Diese unterliegen nicht den Schwächen eines Pseudo-Zufallsgenerators, sondern arbeiten mit echten Zufallszahlen generiert aus nuklearem Zerfall, thermischem oder kosmischem Rauschen oder anderen geeigneten Quellen.
Der eigentliche Grund für diese Aussage ist, dass diese Leute natürlich nicht bei allen Casinos Affiliate sind und leer ausgehen würden, wenn der Spieler sich bei einem anderen Casino anmeldet.
Das gilt auch schon, wenn man nicht den angegebenen Link verwendet, denn ohne den kann das Casino den Spieler nicht dem Affiliate zuordnen.
"Aber man kann das System doch im Spielgeld Modus testen!"
Es unwahrscheinlich schnell festzustellen, dass das System nicht funktioniert, da ein kleiner Gewinn häufiger auftritt, als ein großer Verlust. Dazu kommt, dass Spielgeldtische meist höhere Tischlimits haben und der Spieler mit größerem Kapital spielt. Die meisten dumm Gläubigen werden sich sowieso nicht lange am Spieltisch aufhalten und meinen schon nach zehn Runden erkennen zu können, dass das System funktioniert. Wer wirklich hunderte Spiele spielt, der wird auch dort alles verlieren.
Zitat Wikipedia: "Gerade in dem Umstand, dass ein Martingale-Spieler relativ häufig kleine Gewinne erzielt und auf den sicher eintretenden Totalverlust eine geraume Zeit warten muss, liegt die Erklärung für das Phänomen des sprichwörtlichen Anfängerglücks."
Andere Systeme funktionieren natürlich genau so wenig, namentlich:
Montante Américaine
Montante Hollandaise
Progression d’Alembert
Fitzroy-System
Parolispiel
Marsch / Permanenzen
Zwei-Drittel-Gesetz
Auch wenn man andere Systeme findet, oder sich welche ausdenkt sollte man immer Einstein im Hinterkopf behalten. Dieser hatte sich auch mit Roulette beschäftigt und kam zu dem Schluss:
"Man kann beim Roulette nur gewinnen, wenn man die Jetons klaut, während der Croupier wegsieht."
Um es auf den Punkt zu bringen: Kein Roulette System funktioniert!
Fazit
Geld gibt es nie umsonst. Auch im Internet muss man für Geld arbeiten, mal ausgenommen, man betreibt eine Abzockseite oder ein Online Casino. Und für Roulette gibt es kein funktionierendes System, und wird es auch niemals geben. Weiterführende Information: wizardofodds.com
Ein paar Beispiele für diese Abzockseiten:
http://www.schlau-geld-verdienen.com
http://geld-verdienen-einfach.info
http://www.online-roulette-gewinnen.com
http://www.im-moment.info/wohlstandgeldsystem.htm
http://schnellgeldverdienen.net
http://www.100eurojedestunde.com
http://www.schlauheit2010.com
http://www.adlermethode.net
http://www.roulette-trick.eu
http://www.geldgeheimnis.com
http://geldplansystem.com
http://www.onlinecashmethod.com
http://www.relaxedroulette.com
http://www.123cashforyou.com
http://geldpoli.webs.com
http://webmaster-report.org
http://www.revolutionarymoneysystem.com/10498521/
http://www.der-insider.info
http://www.350euro.com
http://haus24-de.webs.com/
http://www.derschnellsteprofit.com/
http://web.geld-sommer.com/
http://www.fabian-faber-26.com/ (Spammails mit Vor- und Zuname)
http://www.malte-informiert.com/ (Spammails mit Vor- und Zuname)
http://www.der-geldesel.de/
http://www.andreas-abel.net/ ( Hat schon angegeben wann er seine Seite vom Netz nimmt, Wohl Angst?)
http://geldeasy.com/
http://olikohle.com/ geile-geld-schleuder
http://cash-lifestyle.com/
http://geldkariereonline.webs.com/
http://derreichesack.rms-recruiting.info/
http://www.geldstrategien.com/
Das gleiche gibs auch mit der Börse (Forex) mit Ebooks, Flirtseiten und natürlich den guten alten Schneeballsysteme, alles der gleiche Sumpf.
z.B:
http://www.derreichesack.com
http://www.geldverdieneniminternet24.com (danke an den Spambot der nen Kommentar hitnerlassen hat.)
http://www.bastisbumsblog.com ( Dummfang der Prebyte Media GmbH, für kostenpflichtige "Partnersuchbörsen/ Pornoseiten".)
http://www.michisbumstipps.com/ (Spiegel von der gleichen Seite.)
Zitat von Webuation: "Phishing / Betrug / Malware
Die Site ist ein Fake und Betrug und gehört einer Dachgessellschaft, in den USA, welche weltweit verschiedene Poronoseiten anpreisst. Dazu ist die Site auch noch extrem primitv aufgebaut, was ein privaten Blog vortäuschen soll.
Die Mädchen bzw. Frauen, welche angeblich in den Seiten Flirtfever, etc. angpreisst werden, sind alles proffessionelle Aufnahmen, welche von den verschiedene Sites der Firma online gestellt werden. 99,99 % der Frauen auf den Seiten existieren nicht unter den angebene Orten. Vereinzelt trift man auf "professionelle" Frauen, welche die Platform, für die Anpreisung Ihrer "Dienstleitung" verwenden. Das ganze dient nur dazu zu suggerieren, das man hier leicht an Frauen herankommt.
Nun den, wer's glaubt, wird ..."
Aufklärungsseiten:
http://www.manusblog.de
http://abzocknews.blogspot.com
Hilfreich ist auch das kostenlose Firefox Addon Web of Trust WOT
So erkennt man schnell was man von einer Seite zu halten hat.
PS: Man darf Roulette und dergleichen nicht mit Spielen wie Poker vergleichen, die wirklich Spielkönnen involvieren. Wer den Unterschied nicht erkennt dem hilft nur Google und Köpfchen einschalten.
Das ganze ist natürlich Illegal. Nicht unbedingt für den Spieler, aber für den Betreiber solcher Seiten ( Die Abzockseiten, nicht die Casinos) Derzeit wetzen sich schon unzählige Anwälte die Zähne, denn diese Seiten haben eins gemeinsam: Sie verstoßen gegen die Impressumspflicht, sie bewerben (illegales) Glücksspiel. Das wird dann primär wegen Wettbewerbsverstoß und Betrug gemäß §263 StGB (Genauer: Provisionsbetrug, wegen der Selbstschädigung des Opfers, i.V.m. Drittbereicherungsabsicht und mittelbarer Selbstbereicherung).
Also sollte niemand auf die Idee kommen sich auch eine solche Seite zu basteln und kräftig abzusahnen. Was man dagegen tun kann: immer wenn man eine Anzeige bei Google usw. von solchen Leuten sieht, einfach mal draufklicken, Werbung ist teuer.
Nachtrag:
Auf einer dieser Seiten habe ich nun diese gesetzliche Warnung gelesen:
"Die Wirksamkeit des Systems ist langfristig nicht garantiert, genauso wenig wie das Logo "Zur besten Methode 2010 gewählt" und der mathematische Beweis, die rein fiktiv sind. Weder die Internetseite "Methode2010.com" noch die Administratoren bzw. die Personen, die Kommentare hinterlassen, können für Gewinne oder Verluste der Spieler zur Verantwortung gezogen werden."
Also sowohl das tolle Logo, als auch die mathematischen Beweise sind frei erfunden, wen wunderts. Und das System garantiert keinen langfristigen Gewinn, ich dachte genau das ist das Ziel? Sehr interessant. Andere Seiten haben sogar einen Disclaimer, dass sie nicht sofort verklagt werden wollen, sondern man bitte erst Kontakt aufnehmen soll. Alle diese Warnungen und Disclaimer sind rechtlich völlig sinnlos und können eher vor Gericht dazu verwendet werden um dem Täter den Vorsatz nachzuweisen.
Wer noch andere Abzockseiten kennt, oder eine Anmerkung/ Kritik loswerden möchte, ist herzlich zu einem Kommentar eingeladen.
PS: Das Video hier hat mich in diesem Zusammenhang reichlich zum schmunzeln gebracht:
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